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Sa., 22.05.2010 um 15.30 Uhr
SC Hauenstein 4 - SV Alemannia Waldalgesheim 0
Spieltag: 34. Spieltag
Spielart: Heimspiel
Ort: Hauenstein / Stadion am Neding

Statistik:

SC Hauenstein: Lenk-Hauck (ab 68. Philipp Baltrusch)-Klück-Hunsicker-Hoffmann-Burgstahler-Socher-Weis (ab 68. Kevin Baltrusch)-Pabst-Höhn-Preuß (ab 46. Maul)
Trainer: Peter Kobel
Weitere Auswechselspieler: Braun, Hermann, Stanjek, Megel (TW)

SV Waldalgesheim: Dudat-Fennel-Lind (ab 60. Schrimb)-Klöckner-Cevermeci-Kroeg-Merkel-Haben (ab 48. Erbach)-Ludwigs-Krick-Bocut (ab 66. Stanczyk)
Trainer: Martin Kosmus
Weitere Auswechselspieler: Selig (TW)

Tore: 1:0 (11.) Christoph Weis / 2:0 (51.) Michael Hunsicker / 3:0 (57.) Christoph Weis / 4:0 (63.) Christoph Weis
Gelbe Karten: Hunsicker / Klöckner, Ludwigs, Bocut
Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau / Südwest)
Zuschauer: 200


Tore:
SC-Hauenstein
11. min.Weis, Christoph
51. min.Hunsicker, Michael
57. min.Weis, Christoph
63. min.Weis, Christoph
SV Alemannia Waldalgesheim

Spielbericht:

Geschafft! Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 4:0-Heimsieg gegen den SV Waldalgesheim sicherte sich der SCH den Klassenerhalt in der Oberliga Südwest und geht somit in das 14. Jahr der ununterbrochenen Zugehörigkeit zur höchsten Amateurklasse in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. In dem für den gesamten Verein so entscheidenden Spiel startete unsere erneut verletzungsbedingt geschwächte Mannschaft mit viel Elan und Angriffsschwung. Die Gäste aus Waldalgesheim schienen regelrecht überrollt zu werden und fanden nur schwer eine Einstellung gegen das Spiel unserer Mannschaft. Schon in den ersten Minuten hatten Michael Hunsicker und Kevin Hoffmann beste Möglichkeiten, den so wichtigen Führungstreffer zu erzielen, doch scheiterten beide am zielgenauen Abschluss. Besser machte es dann aber Christoph Weis, der nach 11 Minuten eine hervorragende Flanke des starken Marcel Höhn ins Gästetor drückte. Dieser Treffer beflügelte den SCH weiter, der immer wieder druckvoll nach vorne stieß und die Abwehr der Gäste von einer Verlegenheit in die andere stürzte. Doch sowohl Marcel Höhn als auch Daniel Preuß schafften keinen weiteren Treffer, während Christian Burgstahler mit einem Absatzkick an der Latte scheiterte. Die Gäste kamen nach einer halben Stunde besser ins Spiel, weil unsere Elf etwas nachließ und nicht mehr so konzentriert und laufbereit wirkte. Doch SCH-Keeper Tobias Lenk war gleich zweimal auf dem Posten und verhinderte den Ausgleichstreffer der Gäste, der vor dem Seitenwechsel mehrmals in der Luft lag. Nach der Pause präsentierte sich der SCH dann wieder von seiner besseren Seite und kam mit viel Elan aus der Kabine. Wichtig war dabei der frühe Treffer von Michael Hunsicker (51.) zum 2:0, der eine schöne Flanke von Christoph Weis mit dem Außenrist über die Line beförderte. Damit war eine Vorentscheidung gefallen, denn die Gäste kamen nicht mehr richtig ins Spiel, während die Blau-Weißen ein regelrechtes Feuerwerk ab brannten. Christoph Weis besorgte in der 57. Minute gar das 3:0 mit einem herrlichen 25-Meter Schuss in den Winkel nach schöner Vorarbeit von Burgstahler und Socher. Nur sechs Minuten später dann der letzte Treffer der Partie durch Christoph Weis nach einem Kopfball auf Flanke des insgesamt starken Christian Pabst. Danach hätte der SCH leicht noch weitere Treffer erzielen können, doch im Überschwang des sicheren Sieges fehlte die letzte Konzentration vor dem Tor. Da auch die Gäste an diesem Tage nichts mehr zu bestellen hatten, blieb es beim auch in dieser Höhe verdienten Sieg für unser Team. In der Endtabelle belegt der SCH nunmehr den 9. Rang, mit dem man letztlich nach dem großen personellen Umbruch vor der Saison zufrieden sein kann.       -mk-

 

 

Textquelle: Rheinpfalz am Sonntag, vom 23.05.2010


Weis beseitigt letzte Zweifel

Mit einem überzeugenden 4:0 (1:0) über Alemannia Waldalgesheim hat der SC Hauenstein am letzten Spieltag die letzten Zweifel an seinem Verbleib in der Fußball-Oberliga beseitigt.
Von Beginn an setzte der SCH den Gast unter Druck, erarbeitete sich mehrere Topchancen und ging durch einen Treffer von Christoph Weis in der 10. Minute mit 1:0 in Führung. Dann allerdings überließ Hauenstein bis zum Pausenpfiff des sicher leitenden Timo Gerach der Alemannia die Initiative. Nach dem Seitenwechsel war dann wieder der SCH Chef im eigenen Stadion. Das 2:0 (50.), das Michael Hunsicker nach Vorarbeit von Weis erzielte, brachte Sicherheit ins Spiel. Bei acht exzellenten Möglichkeiten landete der Ball noch zweimal im Netz von Waldalgesheim. Torschütze war jeweils Weis, der bis dato in der gesamten Saison nur zweimal getroffen hatte. Bei den Offensivaktionen von Waldalgesheim zeigte sich die SCH-Abwehr um den erneut starken Innenverteidiger Kevin Hoffmann und Keeper Tobias Lenk, der in seinen fünf Einsätzen nur einen Treffer zugelassen hat, aufmerksam und sicher. (ig)

 

 

Textquelle: Rheinpfalz, Pirmasenser Ausgabe, vom 25.05.2010


Rettung am letzten Spieltag: SCH muss nicht in die Verbandsliga

Fußball-Oberliga: Neunter nach 4:0 gegen Waldalgesheim - Hauck muss gehen

Von Helmut Igel

 „Wir freuen uns auf die 14. Saison in der Oberliga", sagte Markus Kuntz, der Geschäftsführer des Sportclubs Hauenstein, nach dem 4:0-Erfolg am Samstag über Alemannia Waldalgesheim (RHEINPFALZ am SONNTAG informierte). Noch rund zwei Stunden zuvor war offen gewesen, ob Hauenstein in die Fußball-Verbandsliga absteigen muss.
Doch dann zeigten die elf SCH-Spieler Charakter. Sie kämpften die schwach beginnenden Gäste nieder, gingen durch ein Tor von Christoph Weis (10.) mit 1:0 in Führung, überstanden die Schwächephase vor der Halbzeit und zeigten danach, dass sie diese Saison weitaus besser hätten abschließen können, als es der letztliche neunte Platz hergibt. Michael Hunsicker mit seinem 13. Saisontreffer zum 2:0 (49.) und noch zweimal Weis zum 3:0 (57.) und 4:0 (63.) trafen für den SCH, der noch weitere dicke Möglichkeiten hatte.
Nach dem Schlusspfiff war weniger überschwängliche Freude denn eine Art erleichterte Zufriedenheit spürbar. Das Minimalziel einer Saison, in der Hauenstein sogar eine Bewerbung für die Regionalliga abgegeben hatte, wurde erreicht. Eine schwarze Serie mit nur einem Sieg in neun Spielen brachte den SCH in arge Bedrängnis, weil die Zahl der möglichen Absteiger durch Zugänge aus der Regionalliga (Worms, Trier und eventuell noch Mainz 05 II) auf fünf steigen könnte. Ob der auf dem fünftletzten Platz gelandete SV Roßbach, der immerhin 42 Punkte sammelte, absteigen muss, wird sich erst nach dem letzten Spieltag in der Regionalliga am kommenden Samstag sagen lassen.
 „Heute stimmte alles. So Tage gibt"s", plauderte nach dem Abpfiff im Stadion am Neding der strahlende dreifache Torschütze Christoph Weis. Der Kicker, der sein in ihm schlummerndes Potenzial nicht immer auf den Rasen bringt und im Verlauf der Saison einiges an Kritik einzustecken hatte, avancierte zum Matchwinner. „Wir wussten alle, um was es geht und sind eben nur froh, dass wir weiter in der Oberliga spielen", wollte Weis seinen Dreierpack nicht überbewertet wissen.
Erneut zu den Besten seines Teams gehörte Kevin Hoffmann, der vor Wochen eher zufällig in die Innenverteidigung gerutscht war und seitdem überdurchschnittliche Leistungen erbringt. „Es macht einfach Spaß da hinten drin, aber mit ,Tobi" (gemeint ist Keeper Tobias Lenk) ist es auch leicht", befand Hoffmann. Lenk selbst brachte seine Mission als „Feuerwehr-Torwart" bravourös zu Ende. Die Rechnung von Trainer Peter Kobel, der Lenk aus früheren Tage kannte und ihn als Stabilisator für die letzten fünf Spiele der Saison verpflichtete, ging auf. In fünf Partien kassierte Lenk nur ein einziges Tor. Es waren die Sicherheit ausstrahlende Aura des Keepers und dessen deutliche Kommunikation mit seinen Vorderleuten, die den Unterschied zu anderen Torstehern ausmacht.
Der noch immer an Gehhilfen sich fortbewegende Co-Trainer Rudolf Benkler („Der Knöchelbruch verheilt langsam") haderte indes mit der Schludrigkeit seines Teams in der Viertelstunde vor der Halbzeit und lobte es, „weil wir nach der Halbzeit das Geforderte hundertprozentig umgesetzt haben". Stark agierte dabei Marcel Höhn, der zwei Tore mustergültig vorbereite, ballsicher agierte und neben Christian Burgstahler die Akzente setzte.
Traurig war allein Rainer Hauck, für den nach 69 guten Minuten ein vierjähriges Engagement in Hauenstein zu Ende ging. „Ich würde gerne noch hier bleiben, denn es hat mir hier sehr gut gefallen, doch man will mich nicht mehr", sagte der 32-Jährige Frankenthaler, der aus beruflichen Gründen immer wieder fehlte. Nun wolle er heimatnah seine Karriere in der Verbands- oder Landesliga ausklingen lassen, sagte der Verteidiger mit der Erfahrung von zwei Bundesligaspielen für den 1. FC Kaiserslautern. Über weitere Abgänge oder Neuverpflichtungen schwieg sich der SCH aus. Man wolle dies in einer Pressekonferenz bekannt geben.
Trainer Kobel setzt dabei auf eine „Verbesserung des Kaders in der Breite". Der Übungsleiter wies in der Pressekonferenz zum Waldalgesheim-Spiel im Verlauf der Saison laut gewordene Kritik an ihm zurück. „Ich habe mich nicht verändert", sagte Kobel. Nach der 0:1-Niederlage in Rossbach sei er dann seinen „eigenen Weg gegangen", und nur eines der folgenden sechs Spiele sei verloren gegangen.

 

 

Textquelle: Pirmasenser Zeitung vom 25.05.2010


Christoph Weis sorgt für schönen Saison-Kehraus

Fußball: Dreifacher Torschütze bei Hauensteins 4:0-Sieg

Von PZ-Redakteur Günther Kohlmann

Beim gemeinsamen Grillfest zum Saison-Kehraus ließ sich Christoph Weis die Flasche mit Radler-Bier schmecken. Der Akteur des SC Hauenstein hatte auch allen Grund, fröhlich zu sein beim vorletzten Zusammentreffen des Hauensteiner Teams. Mit dem 4:0-Erfolg über SV Alemannia Waldalgesheim kletterte die Wasgau-Truppe auf Platz neun der Oberliga-Tabelle - und ließ die Abstiegssorgen hinter sich. Weis selbst steuerte drei Treffer zu diesem Sieg bei.
Drei Treffer in einem Spiel - das kommt auch bei Christoph Weis nicht so oft vor. „In Rieschweiler hatte ich schon einmal gegen Bruchweiler vier Tore an einem Stück geschossen. Aber in der Oberliga ist das noch nicht passiert", freute sich 21-Jährige.
Der erste, der dem SC Hauenstein zum Sieg und zum Klassenerhalt gratulierte, war Martin Kosmus, Co-Trainer des SV Alemannia Waldalgesheim. „Glückwunsch zum berechtigten Erfolg. Es war eine klare Sache", meinte der Übungsleiter, der ebenso wie sein „Chef" Michael Müller den Tabellenachten verlässt. Kosmus fügte hinzu: „Wir haben in der ersten Viertelstunde keine Ordnung gefunden. Wir haben dem Gegner den Ball in den Fuß geschoben. Als das 1:0 gefallen ist, hätte es schon 3:0 stehen können." Die hochkarätigen Chancen vergaben Michael Hunsicker und Kevin Hoffmann.
Es hatte etwas von einem richtigen Fußballspiel, als die Südwestpfälzer schöne Angriffe vortrugen, teilweise mit guten Kombinationen versehen. Kein Wunder, dass SCH-Trainer Peter Kobel bis dahin zufrieden war: „Wir sind gut ins Spiel gekommen und waren sehr konzentriert. Das 1:0 war wunderbar herausgespielt."
Dieses 1:0 erzielte Christoph Weis (11.) nach feiner Hereingabe von Marcel Höhn. In den letzten Spielen war Weis als Außenverteidiger eigentlich mehr fürs Toreverhindern zuständig. „Das musste so sein wegen unserer Verletzungsprobleme. Eigentlich sehe ich mich aber im Mittelfeld besser aufgehoben", sagte der Allrounder.
Dieser Führungstreffer gab den Hauensteinern aber keine Sicherheit. Im Gegenteil. „Danach kam Waldalgesheim dank unserer Unterstützung stärker auf", bemängelte Coach Kobel. Und Teammanager Jürgen Lejeune sagte: „Nach dem 1:0 haben wir aufgehört, Fußball zu spielen."
Die Folge: Waldalgesheims bester Akteur, Pierre Merkel, der sich immer mehr zum Gefahrenherd entwickelte, jagte einen Drehschuss aus 20 Metern knapp am Lattenkreuz vorbei (30.). Sechs Minuten später scheiterte Merkel aus dem Gewühl heraus und danach (41.) verpasste er den Ball nur ganz knapp nach einer Hereingabe. Dazwischen zwang Marc Kroeg Hauensteins Keeper Tobias Lenk zu einer Glanzparade. „In dieser Phase hätten wir das 1:1 und sogar noch die Führung erzielen können", bedauerte Martin Kosmus.
Nach dem Seitenwechsel spielte der SC Hauenstein dann wieder wie zu Beginn der ersten Halbzeit und war erneut erfolgreich. Christoph Weis (51.) gab den Ball von der Eckfahne aus gefühlvoll herein und Michael Hunsicker brauchte mit dem Außenrist nur noch einzuschieben. Den dritten Treffer besorgte der Rieschweilerer wieder selbst mit einem trockenen Schuss aus 22 Metern und als Marcel Höhn (63.) erneut schön geflankt hatte, war Weis wieder zur Stelle und machte den 4:0-Endstand perfekt.
Waldalgesheims Patrick Krick redete erst gar nicht um den heißen Brei: „Es ging um nichts mehr, das hat sich in unserem Spiel gezeigt. Nach vorne wirkten wir müde und verkrampft." Marcel Fennel ergänzte: „Es war ein Sommerkick von unserer Seite. Wir waren nicht zwingend."
Der Hauensteiner Erfolg erfreute auch Trainer Peter Kobel: „Nach dem 2:0 hatten wir gute Aktionen. Es stimmt mich auch zufrieden, dass hinten die Null stand. Es war ein Geschenk für unseren Aushilfstorhüter Tobias Lenk. Er ist ein positiver Typ, der Ruhe ausstrahlt. Wir hatten über die ganze Saison ein Torwartproblem. Ein guter Keeper rettet zehn Punkte pro Saison. Bei uns war das Gegenteil der Fall."
Einmal in Fahrt gekommen, legte Kobel nach: „Durch die Negativphase nach der Winterpause haben wir uns die Saison komplett versaut. Es war gut, dass ich nach dem Spiel in Roßbach gehandelt habe. Ich habe mich ja nicht verändert und die Kritik am Trainer war hausgemacht. Wenn viele junge Spieler dabei sind, reicht"s nicht. Fußballerisch haben wir zu wenig geboten, auch wenn in den letzten Wochen eine Steigerung erkennbar war. Für die neue Saison müssen wir den Kader in der Breite verbsssern."


spieler des spiels

Christoph Weis
Nach dem Positionswechsel ins von ihm bevorzugte Mittelfeld gleich dreifacher Torschütze. Besser kann"s nicht laufen.


Momente des Spiels:







 
Der Verein
 
 
 
 
 
 
 
SV Rossbach/Verscheid
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SC Hauenstein
 
 

 
 

 

 

 

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