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SCH Jugendkicker



 

 


Sa., 02.04.2011 um 15.30 Uhr
SC Hauenstein 1 - SV Auersmacher 0
Spieltag: 28. Spieltag
Spielart: Heimspiel
Ort: Stadion am Neding / Hauenstein

Statistik:

SC Hauenstein: Bitzer-Klück-Geiger (ab 82. Stanjek)-Litzel-Socher-Brechtel (ab 46. Kiefer)-Hock-Schwartz-Renner (ab 46. Maul)-Knorn-Hermann
Trainer: Rudolf Benkler / Heiko Magin
Weitere Auswechselspieler: Peters, Weis, Hoffmann, Lenk (TW)

SV Auersmacher: Hollinger-Flaus-Hector-Hoffmann-Winter-Steigerer-Brito (ab 46. Jantzen)-Jörg Rau-Solovej (ab 81. Quinten)-Cuccu (ab 13. Arand)-Brückerhoff
Trainer: Jörn Birster
Weitere Auswechselspieler: Vit, Jank (TW)

Tor: 1:0 (54.) Max Knorn
Gelbe Karten: Hock / Hector, Hoffmann, Winter, Brito, Arand
Gelb/Rote Karten: ----- / Hoffmann (72.), Winter (74.)
Schiedsrichter: Ingo Hess (Ramstein-Miesenbach / Südwest)
Zuschauer: 200


Tore:
SC-Hauenstein
54. min.Knorn, Max
SV Auersmacher

Spielbericht:

Mit einem knappen aber letztlich doch verdienten 1:0-Heimsieg gegen den SV Auersmacher konnte der SCH den Abwärtstrend in der Tabelle stoppen und Anschluss an die Tabellenspitze halten. Die knapp 200 Zuschauer sahen bei sommerlichen Temperaturen kein gutes Oberligaspiel. Beiden Teams merkte man das jeweilige Mittwochspiel und auch die Tabellensituation an. Der SCH zeigte Willen und Disziplin, offenbarte aber deutliche Mängel im Offensivspiel. Die Gäste aus dem Saarland, die vehement gegen den Abstieg kämpfen, spielten aus einer sicheren Deckung heraus, versteckten sich auch nicht, hatten aber ebenfalls im Angriffsspiel nicht viel zu bieten. Doch dies lag auch an unserer Abwehr, die 90 Minuten sicher stand und lediglich zwei Halbchancen für die Gäste zuließ. So sahen die Zuschauer ein Spiel, das sich weitgehend im Mittelfeld abspielte und in dem gute Tormöglichkeiten echte Mangelware darstellten. Erstmals tauchte der SCH nach acht Minuten vor dem SVA-Tor auf, doch Marc Sochers Freistoß aus 25 Metern konnte Gästekeeper Hollinger mit einer guten Parade abwehren. Die beste Chance der Gäste resultierte ebenfalls aus einem Freistoß von Mike Brückerhoff, den Mirko Bitzer im SCH-Tor gerade noch an die Latte lenken konnte, von wo der Ball ins Aus flog. Nach 40 Minuten dann ein richtiger Aufreger im Gästestrafraum, als Daniel Geiger von den Beinen geholt wurde. Doch Schiedsrichter Ingo Hess ließ weiter spielen und versagt so dem SCH einen klaren Foulelfmeter. Nach dem Seitenwechsel kam der SCH dann mit mehr Offensivgeist aus der Kabine, was sich nach 54 Minuten schon auszahlen sollte. Steffen Litzel spielte einen Freistoß schnell auf den durchgestarteten Matthias Hermann und dessen Hereingabe von rechts donnerte Max Knorn aus 18 Metern unhaltbar ins Gehäuse der Gäste. Nach 70 Minuten hatte Christopher Hock den zweiten Treffer auf dem Fuß, doch er traf aus kurzer Entfernung ebenso wenig wie in der 81. Minute; diesmal war SVA-Torwart Hollinger auf dem Posten und hielt den Schuss des SCH-Torjägers. In der 81. Minute war dann Daniel Geiger mit einer Riesenmöglichkeit an der Reihe, doch fünf Meter vor dem Gästetor konnte er die Vorarbeit von Knorn nicht nutzen. Ab der 74. Minute spielte der SCH nach zwei Gelb/Roten Karten für Auersmacher in Überzahl, doch daraus konnte unser Team keinen Nutzen ziehen. Die sich jetzt bietenden Kontermöglichkeiten wurden gleich im Dutzend oftmals kläglich vergeben, weil zu viele Ungenauigkeiten im Passspiel zu registrieren waren oder aber Eigensinnigkeiten ein Ausspielen des Gegners verhinderten. So kam der SCH insgesamt zu einem Sieg, der spielerisch aber viele Wünsche offen ließ. Unsere Mannschaft wird sich spielrisch steigern müssen, will sie auf Dauer in der Tabelle ganz oben dabei bleiben.        -mk-

 

 

Hauensteiner Minimalisten

Im zweiten Match unter dem neuen Trainer Rudolf Benkler landete Oberligist SC Hauenstein den zweiten Sieg. Allerdings war das gestrige 1:0 (0:0) gegen den abstiegsbedrohten SV Auersmacher ein glanzloser Arbeitssieg. „Wir haben schon besser gespielt”, befand denn auch Heiko Magin, der Hauensteiner Trainerkollege von Benkler.
Aus dem Spiel heraus kam Hauenstein, immerhin zweitbeste Heimmannschaft der Oberliga, erst in der 51. Minute durch den eingewechselten Stefan Maul zu seiner ersten Tormöglichkeit. Die entscheidende Szene dann in der 54. Minute: Steffen Litzel schlug gedankenschnell aus dem Mittelfeld heraus einen Freistoß in den Lauf des nach vorne preschenden Außenverteidigers Matthias Hermann. Dessen Flanke wuchtete Max Knorn zum einzigen Treffer der Partie ein. Die danach vorsichtigen Offensivversuche der Gäste wurden meist leichte Beute der stabilen SCH-Abwehr. Doch auch, als in der 70. und 71. Minute die Gästeakteure Philipp Hoffmann und Marco Winter mit Gelb-Rot das Spiel vorzeitig beenden mussten, wusste der SCH spielerisch nicht zu überzeugen, konnte keinen Druck aufbauen. Zwar arbeiteten sich Christopher Hock und Kollegen einige Chancen heraus, doch fehlte die Entschlossenheit. Magin: „Was zählt, sind die drei Punkte.” (ig)

Textquelle: Rheinpfalz am Sonntag, vom 03.04.2011

 

 

Nicht schön, aber erfolgreich

Fussball-Oberliga: Hauensteins zweiter 1:0-Sieg im zweiten Spiel unterm neuen Trainerduo Benkler/Magin

Von Helmut Igel

„Ein Zwischending” - so beschreibt Rudolf Benkler, der seit zwei Wochen gemeinsam mit Heiko Magin die Oberliga-Fußballer des SC Hauenstein coacht, seine Gefühlslage nach dem 1:0-Sieg am Samstag gegen den Abstiegskandidaten SV Auersmacher.
Einerseits ist Benkler zufrieden, weil im zweiten Spiel unter seiner Regie der zweite Sieg (nach dem 1:0-Pokalerfolg in Mechtersheim) eingefahren wurde und auch weil sein Team erneut ohne Gegentreffer blieb. Andererseits ärgerte sich Benkler, weil seine Schützlinge nach den beiden Platzverweisen für Philipp Hoffmann (70.) und Marco Winter (71.) „die sich bietenden Konterchancen nicht genutzt haben”. Sein Trainerpartner Magin schlug in die gleiche Kerbe: „Das alles war kein Augenschmaus, aber nach dem schweren Pokalspiel in Mechtersheim zählten nur die drei Punkte.” Nach der Trennung von Trainer Peter Kobel müsse sich die Mannschaft erst wieder finden, befand Magin.
 „Das Training macht wieder Spaß, und die Stimmung im Kader ist ausgezeichnet”, bricht Ex-Regionalligaspieler Max Knorn eine Lanze für das Duo Benkler/Magin. Die beiden Übungsleiter würden sich mit erfahrenen Spielern austauschen und seien auch zugänglich für Verbesserungsvorschläge. Doch auch Knorn hatte gesehen, „dass wir die Konter hätten besser ausspielen müssen”. Dann wäre ein Zittern in Überzahl bis in die Schlussminuten nicht nötig gewesen. Knorn war der Schütze des einzigen Tores, als Endstation einer der seltenen gelungenen Aktionen der Mannen im weißen Trikot. Als dem SCH ein Freistoß im Mittelfeld zugesprochen worden war, schnappte sich Steffen Litzel sofort den Ball und spielte diesen blitzschnell diagonal auf den nach vorne sprintenden Außenverteidiger Matthias Hermann. Dessen flache Hereingabe fand Knorn - 1:0 (54.). „Das Tor tut mir natürlich sehr gut”, sagte der Student aus Bad Bergzabern und strahlte dabei.
Bis dahin hatte sich der SCH allerdings sehr schwer getan gegen Auersmacher. Im Aufbau fehlten die Ideen. Vieles blieb zu statisch. Die entscheidenden Zweikämpfe in der Vorwärtsbewegung wurden verloren. Doch die Abwehrkette mit dem überragenden Hermann, dem kopfballstarken Daniel Klück, dem Übersicht zeigenden David Schwartz und dem kaum geforderten Marc Socher ließ nur zwei halbe Chancen der Gäste zu. Dennoch war nach den beiden Platzverweisen und verbleibenden 20 Minuten Spielzeit mehr vom SCH erwartet worden. Doch es fehlten „die Passgenauigkeit”, so SCH-Teammanager Jürgen Lejeune, die Lauffreude und wohl auch etwas die Kraft. Und so wurde die vor dem Spiel gemachte Aussage von Benkler zum Fakt: „Hinten muss die Null stehen und vorne machen wir immer eins. Ich spiele ergebnisorientiert.”
Auersmachers Trainer Jörn Birster haderte mit Schiedsrichter Ingo Hess („arrogant und schlecht”) und befand, dass es wohl „noch nie so leicht war in Hauenstein zu gewinnen wie heute. Wir waren nicht schlechter.”

Textquelle: Rheinpfalz, Pirmasenser Ausgabe, vom 04.04.2011

 

 

Hinten steht die Null und vorne wie immer einen rein gemacht
Fußball: Neues Sicherheitsdenken beim Oberligisten SC Hauenstein zeitigt Erfolg - 1:0-Sieg gegen abstiegsbedrohten SV Auersmacher

Von PZ-Redakteur Günther Kohlmann

Der erste Schritt ist gemacht: Im ersten Oberliga-Meisterschaftsspiel unter dem Trainer-Duo Rudi Benkler und Heiko Magin gewann der SC Hauenstein gegen den SV Auersmacher mit 1:0 (0:0) und schürte die Hoffnung, dass der Herbstmeister wenigstens die Qualifikation für den Oddset-Oberliga-Cup schafft. Daran nehmen die Klubs teil, die am Ende der Runde auf den Plätzen zwei bis fünf einlaufen.

Dass die Hauensteiner Kicker den frischen Impulsen durch die neuen Übungsleiter offen gegenüberstehen, ist allenthalben spürbar. „Die Trainer arbeiten mehr mit der Mannschaft zusammen. Sie nehmen auch Vorschläge von Spielern auf”, betont etwa Max Knorn. Der 22-Jährige war zwar auch unter Peter Kobel ein Leistungsträger, die neue Kommunikationsform behagt ihm dennoch hörbar.
Ein weiteres Gesprächsthema bei den Südwestpfälzern lautet: „Die Null muss stehen.” Oder, wie es der frühere Trainer des FK Pirmasens, Richard Winking, einmal formuliert hat: „Hinten machen wir dicht und vorne schießt der liebe Gott ein Tor.” Auf himmlischen Beistand will sich Rudi Benkler nicht verlassen. Aber der frühere Chef der Hauensteiner Kreativ-Abteilung sagt es ähnlich: „Hinten spielen wir zu Null und vorne machen wir immer einen rein.”
Anlass für das neue Sicherheitsdenken: In den ersten sieben Spielen der Rückrunde hat das Team vom Neding 20 Gegentreffer kassiert. Das ist eindeutig zu viel des Guten für eine Mannschaft, die in der Hinrunde als Erster durchs Ziel marschierte. Dass freilich eine solche Spielweise die Zahl der eigenen gefährlichen Tormöglichkeiten einschränkt, hat die Partie gegen den SV Auersmacher gezeigt. Während Hauensteins Angriffs-Solist Rico Renner meist auf sich allein gestellt war, tauchten die Saarländer oft mit geballter Kraft im Sicherheits-Bereich der Gastgeber auf.
Nach dem torlosen ersten Abschnitt verkündete der gutgelaunte Teammanager Jürgen Lejeune: „In der zweiten Halbzeit sind wir offensiver ausgerichtet.” Diese Maßnahme war optisch daran zu erkennen, dass Rico Renner und Patrick Brechtel fehlten. Stefan Maul und Eric Kiefer sollten für Belebung in der Abteilung Attacke sorgen. Ihre Bemühungen waren erkennbar, auch wenn das zerfahrene Spiel deswegen nicht viel besser wurde. Wenigstens wurde es erfolgreich für die Platzherren: Steffen Litzel beförderte per Freistoß den Ball nach vorne zum mitgelaufenen Matthias Hermann, dessen Hereingabe jagte Max Knorn mit einem trockenen 18-Meter-Schuss ins Netz der Saarländer (54.).
In der Folge dezimierte sich der SV Auersmacher selbst. Erst musste Philipp Hoffmann (71.) mit der gelb-roten Karte vom Platz, dann Marco Winter (74.). Auersmachers Trainer Jörn Birster machte hinterher seinem Unmut Luft: „Der Schiedsrichter war sehr schlecht und arrogant.”
Doch auch in Überzahl ging der SC Hauenstein nicht aus sich heraus. Es gab kaum Druck nach vorne. Nur Christopher Hock hatte mit einem 16-Meter-Schuss noch eine Chance, doch Auersmachers guter Torhüter Christian Hollinger parierte. Hock, der in der Winterpause noch ein Probetraining beim Zweitligisten Fortuna Düsseldorf bestritt, bleibt dennoch mit zwölf Treffern interner Torschützenkönig, auch wenn er in der Meisterschafts-Rückrunde noch leer ausging. „Ich spiele jetzt zusammen mit Steffen Litzel auf der Doppel-Sechs. Damit ist mein Wirkungsbereich weiter hinten. Außerdem muss die Null stehen, das ist der Schlüssel zum Sieg.” Ob der Römerberger auch in der neuen Saison den SC Hauenstein begleitet, ist weiter offen. „Es gibt noch einige Details zu klären”, sagte der 26-Jährige.
Und was sagte Hauensteins Trainer Heiko Magin? Der geneigte Leser ahnt es schon: „Für uns ist es wichtig, zu Null zu spielen. Wir waren auch schon besser als heute - und haben 1:4 verloren.”

spieler des spiels

Max Knorn
Dauerläufer und ständiger Unruheherd in der gegnerischen Hälfte. Krönte seine Leistung, die durchaus noch Luft nach oben hat, mit dem Siegtor.


Zitat des Tages

„Auch 1:0 ist gewonnen”
Jürgen Lejeune, Teammanager des SC Hauenstein, nach dem knappen Sieg seiner Mannschaft über den abstiegsbedrohten SV Auersmacher

Textquelle: Pirmasenser Zeitung vom 04.04.2011


Momente des Spiels:







 
Der Verein
 
 
 
 
 
 
 
Borussia Neunkirchen
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SC Hauenstein
 
 

 
 
 

 
 
 
 

 
 
 

 

 

 

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